Einige Ausschnitte von Kritiken über Michael Kreis

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Einfühlsam und ergreifend

"Einfühlsam und ergreifend Michael Kreis (Bass) und Tobias Schabenberger am Flügel liessen zur Vesper Schuberts Winterreise zum besonderen Erlebnis werden. Feierliche Stille herrschte während der rund 75-minütigen Vesper in der Schlosskapelle Interlaken. Dort, wo am frühen Samstagabend Michael Kreis, Bass mit Tobias Schabenberger am Hammerflügel Schuberts Liedzyklus «Die Winterreise» einmalig schön interpretierten. Eine Wiedergabe, die so einfühlsam, so ergreifend gestaltet war, dass das Zuhören zu einem tiefgehenden Erlebnis wurde. Sänger und Musiker wussten eine solch faszinierende Einheit zu bilden, auf dass das, was Schubert an grosser, glühender aber auch verzehrender Kunst in Musik gesetzt, nicht besser, nicht wirkungsvoller hätte umgesetz werden können. Michael Kreis wusste seinen schön- und warmfarben gewordenen Bass gezielt und sicher einzusetzen, so dass man förmlich mit dem «der fremd eingezogen und fremd wieder ausgezogenen» mitlitt und -lebte. Tobias Schbenberger war ihm dabei ein Begleiter, der sein pianistisches Können am klangfeinen Hammerflügel hervorragend anzuwenden verstand. All die musikalischen Feinheiten die der Zyklus birgt einfühlsam nach- zeichnend, unterstrich und hob er hervor, was Michael Kreis wortklar in den intimen Rahmen der Schlosskapelle Interlaken gab." (Berner Oberländer vom 23.10.2007)

"Bass Michael Kreis brachte in seinen Part die nötige Dramatik. Zu den Höhepunkten der das Publikum mitreissenden Interpretation gehörten seine Darstellung des Geisterzuges."
(Aargauer Zeitung vom 8. Mai 2007)

Grosse Hingabe, warmes Timbre

Neben dem Flügel steht der Bariton Michael Kreis und singt eine Sommerabendstunde lang Schumann. Er träumt mit Heine von "Perlentränentröpfchen" und vom "wunderschönen Monat Mai", beschwört den heil'gen Rhein, huldigt der "Kleinen, und Feinen, der Reinen, der Einen", alles mit grosser Hingabe. Kreis singt mit warmem Timbre, feurig und bittersüss. Seine Stimme schmeichelt mit Lust am authentischen Ausdruck den Nachtfarben der Dichterliebe. nur manchmal ist die tragende Stimme von Kreis etwas zu mächtig für die feine Akustik des Kellergewölbes. Doch ist es gerade diese Wirkung, dieses Ausreissen in naturhaft Gewaltige, das Wort und Musik tief unter die Haut dringen lässt. Der Pianist Simon Bucher vollbringt dazu Meisterhaftes. Er spielt Schumann mit einem feinen Gespür für die musikalische Linie, der man sich leichten Sinnes anvertraut. Er ist der Geschichtenerzähler, ist brausendes Naturschauspiel, quirliges Bachflüstern, er lässt die Melodien mit Spiellaune, Leidenschaft und einer erfrischenden und schlanken Interpretaiton fliessen.
Die kruden Texte hat der Bariton verlässlich einverleibt. So bleibt der dramturgische Faden bis zuletzt gespannt. Und Kreis überrascht immer wieder: da mit der Zartheit eines Bekenntnisses, dort mit der ganzem Emphase seines kernigen, biegsamen Baritons, die schönste Innigkeit, Liebe und Schmerz. Alles, was eine Dichterliebe braucht.
(Aargauer Zeitung vom 2. August 2006)

"Der Bassbariton Michael Kreis, der sich auf seinem künstlerischen Weg immer intensiver mit dem Lied auseinandersetzt, besitzt ein grosses Stimmaterial. Er versteht, seine Stimme dem Wechsel der musikalischen Charaktere anzunähern, das Heimliche aus der Sprache, das Grosse aus dem Klang zu gewinnen. Dabei führt der Sänger das Publikum auf faszinierende Art durch die poetischen Charaktere mit reicher Gestaltung und einer schönen Vielfalt an wechselnder Tongebung."

(Der Bund vom 1. Mai 2006)

"Der junge Sänger verfügt über eine aparte und farbenreiche Stimme. Mit Elan und beherztem Zugriff machte er sich ans Werk und wählte zum Teil sehr forsche Tempi. Ohne gestalterische Übertreibungen zeichnete er das Bild des verzweifelten Wandergesellen. Es waren vor allem die leisen und ruhigen Lieder, in denen Michael Kreis besonders überzeugte. Es war eine eindrückliche "Winterreise" mit vielen schönen, bisweilen gar bewegenden Momenten. Dem Sänger Michael Kreis gebührt ein grosses Lob, ist es doch eine immense Leistung, sich diesem beschwerlichen Weg in den Tod zu stellen. Das Publikum belohnte die Ausführenden denn auch mit grossem, lang anhaltendem Applaus."
(Aargauer Zeitung vom Februar 2006)

„… Der Bassbariton Michael Kreis gab in der Kantate „Der Sonntag“ von Willy Burkhard mit gewaltiger Stimme den kraftvollen Text Gotthelfs wieder. Dem Sänger gelang es vorzüglich, die Ergriffenheit und die innige Frömmigkeit des Bodenbauers angesichts der Pracht in der Natur glaubhaft wiederzugeben.“ (Emmentaler Wochenzeitung vom 7. Juli 2005)

„… Michael Kreis verlieh den Lobpreisungen zur Herrlichkeit von Natur und Mensch mit seinem satten Bassbariton starken Ausdruck.“
(Berner Zeitung vom 4. Juli 2005)

Zu meiner ersten „Winterreise“:
„Die Interpretation durch Michael Kreis (Bassbariton) und Tobias Schabenberger (Hammerflügel) war eine der individuellsten, einfühlsamsten, die man hören kann. Ihre Qualität lag nicht in der dramatischen Gebärde, sondern in ihrer unvergleichlichen Verinnerlichung des Ausdrucks. Jede Betonung, Phrasierung, Nuancierung stand im Dienst der Übereinstimmung von Wort und Musik, ihrer Verbindung zu einer Einheit, welche die Tiefen der menschlichen Seele zu erschliessen vermag. Es war etwas besonderes, diese Auffassung und Wiedergabe der „Winterreise“.
(Zofinger Tagblatt vom 26. April 2005)


„… Michael Kreis, der es verstand, seinen wohl ausgerüsteten, warm klingenden Bassbariton überaus gekonnt und gefühlvoll wirkend einzusetzen.“
( Berner Oberländer vom 12. Februar 2005)


„… Michael Kreis mit edlem, sonorem Bass.“ (Der Bund vom 21.12. 2004)

„… soutenues par le superbe duo masculin …et de la basse nuancée et si musicale Michael Kreis …“

(La Liberté vom 23. Juni 2004)

„… Michael Kreis füllte den Raum mit klangvoller und warmer Bassstimme und gab dem Ensemble ein kerniges Fundament.“ (Regionale Frankfurter Zeitung vom 30. Juni 2003)

„… und der junge Bass von Michael Kreis, dessen Stimme von Begegnung zu Begegnung deutliche Fortschritte in Linienführung, Differenzierung und Expressivität zu erkennen gibt.“
(Der Bund vom 12. Mai 2003)

„… Michael Kreis besitzt eine tragende, klare Stimme mit schönem Timbre und sehr guter Aussprache.“ (Berner Oberländer vom 25. April 2003)

„… So wie dies auch Michael Kreis, Bass, mit seiner sehr sicher geführten, schönen und überzeugenden Stimme in der Kreuzstabkantate zu tun vermochte.“ (Zeitung im Espace Mittelland vom 22. April 2003)

„… sowie Michael Kreis überzeugte mit ausdrucksstarkem, jugendlich-geschmeidigem Bass.“
(Der Bund vom 25. November 2002)

„… Michael Kreis erfreute in den Duetten mit homogener, klangschöner und wortdeutlicher Baritonstimme.“ (Leipziger Volkszeitung vom 14. Oktober 2002)

„… unaufdringlich und trotzdem präsent war die Leistung des jungen, begabten Bariton Michael Kreis.“ (Der Bund vom 27. Dezember 2000)

 

 

„ Im Gesangssolisten-Quartett überraschte und dominierte der sichere und klangschöne Bass von Michael Kreis.“ (Der Bund vom 6. Juni 2000)